SEO overoptimization – ich kriege nie genug!

Geschrieben von Jonas Weber am 16. August 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Google, Suchmaschinen-Optimierung

SEO overoptimization. Ein Phänomen, das in der SEO Branche weit verbreitet ist. Warum passiert es, warum kriegen manche SEO’s nicht genug, sind zu gierig, wollen es zu perfekt machen? Ein paar Gedanken, die eine Rolle spielen könnten.

 


 

5 mögliche Gründe dafür:

1. Bei der Konkurrenz funktioniert es auch
Die Konkurrenz betreibt auch Linkeinkauf? Im Title steht auch 3 Mal das Keyword? Und trotzten ranken Sie? Unsere Meinung: Woher wissen wir, dass die gekauften Links vielleicht nicht schon längst entwertet wurden. Über 200 Faktoren bestimmen das Ranking, nicht nur der Title oder die Keywords auf der Webseite. Im Gegenteil: wird an gewissen Stellen übertrieben, kann das böse enden.

2. Ich habe es auf einem Blog oder Forum gelesen
Wir sollten nicht alles glauben was in den Foren (weniger) und Blogs (schon mehr) steht. Einerseits sind es unqualifizierte und nicht belegbare Kommentare und Meinungen, andererseits werden mit Absicht falsche Fakten gestreut. Selbst in vielen Artikeln in Medien mit hoher Reputation (z. B. FAZ, Spiegel, Handelsblatt etc.), wird nur spekuliert bzw. es werden teilweise die falschen Begründungen wiedergegeben. Es gibt aber auch sehr gute Informationsquellen, es gilt die Spreu vom Weizen zu trennen. Zum Beispiel sind die offiziellen Google-Blogs vielen SEO’s gar nicht bekannt. Und ganz wichtig: bildet Euch eure eigene Meinung.

3. Was Matt Cutts sagt stimmt eh nie
Wie lange predigt Matt schon: “Content is King! Do it vor the User”. Auf jeder SEO-Konferenz werden diese Aussagen nur belächelt. Die meisten Besucher ziehen Black Hat Sessions, die White Hat Business Tracks finden in den kleinsten Meeting Räumen statt. Jeder will Google austricksen, es ist zum (Internet)Volkssport mutiert und erinnert mich an die Steuertrickserei. Und alles was Matt Cutts sagt stimmt eh nicht, es ist eh nur Theorie und man (SEO) kann es unterlaufen. Das mag sogar sein, allerdings habt ihr die Message nicht verstanden: Die Aussagen von Matt und Google sind entweder wahr – oder sie sind das angestrebte Ziel in der Zukunft. D. h. wer nachhaltige und langfristige Suchmaschinenoptimierung betreiben will, ja der sollte genauer hinhören und vieles davon umsetzen.

4. Testing, wo sind die Grenzen
Wir müssen testen, wie Google arbeitet. Es ist wichtig die Grenzen des Erlaubten zu kennen, um SEO Maßnahmen erfolgreich umzusetzen. In Maßen stimme ich dem zu. Allerdings: die Grenzen werden wir nie hundertprozentig ausloten können, dafür kommuniziert Google zu wenig. Oder wer kann mir sagen, welcher gekaufte Link zählt und welcher nicht? Nehmen wir trotzdem an es ist theoretisch möglich die Grenzen durch Testing zu bestimmen: kann Google nicht morgen schon die Grenzen wieder verschieben? So schon passiert zwischen Nicaragua und Costa Rica so nebenbei :) – und mit dem Panda Update.

5. SEO ist Rocket Science
Die Zeiten der “schwarzen Magie” sind vorbei. Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung “driftet” immer mehr zu den allgemeineren Disziplinen (Online) Marketing und (Online) Business, vor allem in den stark umkämpften Bereichen. Allein die technische Optimierung mit unheimlich clever verkauften Taktiken wie weiße Schrift auf weißem Hintergrund funktioniert nicht mehr. Die Title-Optimierung haben die meisten umgesetzt, ausreichend Keyworddichte ist auch da. Aus der schwarzen Magie ist solides SEO-Handwerk geworden. Werden gewisse Grundprinzipien allerdings nicht beachtet, dann kann der Webmaster mit kleinen Fehlern eine Website extrem schädigen. Deswegen kann eben doch nicht jeder SEO und die Onlinewelt braucht weiterhin Experten für Canonicals, Robots.txt, etc.

 


5 mögliche Gründe dagegen:

1. User bzw. Kunde
Manche Seiten stinken. Ja sie stinken so extrem nach SEO, weil die Grundprinzipien, um einen Leser und potentiellen Kunden, online auch User, zufrieden zu stellen, einfach vergessen werden. Es wird weniger für den Benutzer optimiert und mehr für die Maschine. Kurzfristig mag das manchmal erfolgreich sein, nachhaltig ist dieser Weg eher nicht. Jedes gesunde Geschäftsmodell lebt von treuen und zufriedenen Kunden. Stichwort. Customer Lifetime Value.

2. Filter oder manuelle Penalty
Wer es übertreibt, den kann es erwischen. Das ist nicht neu. “Alle SEO’s stehen vor dem Abgrund, nur nicht Peter, der geht noch nen Meter.” Uralter und schlechter Witz, aber wahr. Ein Gewisser “Graubereich” bei Google lässt uns spekulieren, viele SEO’s gehen zu weit und es knallt. Bleibt im sichtbaren Bereich, wandert nicht blind durch den Nebel. Bei unseren ersten Kunden haben wir “deoptimiert” – das war Online-Wiederbelebung und harte Arbeit. Es muss nicht soweit kommen.

3. Linkwert bzw. -entwertung
“Wir kaufen 100% Links, bestimmt zählen davon einige nicht, sagen wir mal 50%, d. h. 50% der Links zählen noch.” Das ist auch eine Betrachtungsweise und Strategie. Können wir in 6 Monaten auch noch garantieren, dass 50% der Links Linkpopularität fließen lassen. Helfen würde mir auch, wenn ich wüsste, welche 50% zählen und welche nicht. Geld für Links zu investieren, die entwertet sind? Das lohnt sich nur, wenn diese Links relevante Besucher auf meine Website bringen. Und genau darauf hat der SEO beim googlekonformen Linkbuilding zu achten.

4. Brand und Vertrauenswürdigkeit
Ich sitze gerade im Flugzeug, bin offline und überlege mir, welche Keyworddomain mit 2 Begriffen mir als Marke geläufig ist? Keine. Welche Keyworddomain mit einem Wort habe ich in den letzten Wochen weiterempfohlen? Keine. Ich benutze Google Produkte, fliege Lufthansa, lese Spiegel, kaufe bei Amazon, fahre Audi, etc. In der Firma benutzen wir Nischenmarken wie Billomat, Mite, Wuala oder Sistrix. Die letzten Preise habe ich auf Idealo.de verglichen. All diese Seiten und Produkte sind qualitativ hochwertig, deswegen kann ich diese ohne Online-Recherche nennen, beschreiben und weiterempfehlen. Auch diese Firmen und Produkte investieren in Suchmaschinenoptimierung. Mit mehr Marken in den Toppositionen erhöht Google die Qualität im Index. Marken können es sich (fast) nicht erlauben zu überdrehen. Sie haben den Vertrauensvorsprung, den es zu verteidigen und auszubauen gilt.

5. Opportunitätskosten
Schon zu meiner Zeit bei Google habe ich oft geschmunzelt. Wow, sind manche SEO’s kreativ. Sie finden Methoden, den Algo zu manipulieren, die sehr beeindruckend sind. Und die tatsächlich kurz- bis mittelfristig funktionieren. Bis Google den Riegel vorschiebt. Die Arbeit ist dann für die Katz. Die hier investierte Zeit hätte auch in eine kreative Idee mit Mehrwert für den Benutzer fließen können. Setzen wir einen bestimmten betrag X als internen fiktiven Stundenlohn, dann rechnen sich wohl viele SEO-Projekte nicht. Über diese Projekte lesen wir nicht viel in den Foren. Sie sind aber ganz gewiss in der Überzahl.

Fazit: Konzentriert euch auf das Wesentliche, eure User und Kunden. Und glaubt nicht alles was erzählt wird – außer bei Matt Cutts ☺

Was sind eure Erfahrungen mit Überoptimierung?

Hier noch ein Musikvideo aus der Stadt mit der wohl größten SEO-Dichte, das ganz gut zum Thema passt (der overoptimization-SEO ersetzt das Wort „Sonnenbrand“ mit z. B. „Links“)

5 internationale SEO Strategien für Panda Update

Geschrieben von Jonas Weber am 12. August 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Google, Suchmaschinen-Optimierung

Das internationale Panda-Update von Google ist da (offizieller Google Blog). Insgesamt wird das Update 6 bis 9 Prozent der Suchanfragen betreffen, d. h. einige Websites werden darunter leiden. Was ist zu tun? 5 grundlegende SEO-Strategien mit internationalem Charakter sollen helfen der beste Freund des Google Pandas zu werden.

Was wir von den …

… amerikanischen Pandas lernen können: “Immer einen Schritt voraus sein”


Das Panda Update ist als erstes in den USA erschienen (Februar 2011), wie die meisten Google Updates. D. h. wer aus diesem Update gelernt und seine Hausaufgaben gemacht hat, konnte sich auf den jetzigen Rollout auf internationaler Ebene deutlich besser vorbereiten. Schon allein zu lernen, welche Arten von Websites starke Verluste in den Rankings zu verzeichnen hatten, hat geholfen die Lage auch hier besser einzuschätzen und schon proaktiv Maßnahmen zu ergreifen. Es gilt, immer top und aktuell informiert zu sein, um rechtzeitig zu handeln.

 

… französischen Pandas lernen können: “Savoir Vivre – Qualität schlägt Quantität”

 

1000 Links für € 3,40 auf ebay, 2000 Webverzeichniseinträge in nur 2 Stunden, 1 Blognetzwerk bestehend aus 300 verschiedenen Blogs mit 274 verschiedenen C-Pop IP Adressen querverlinkt über ein assymetrisches Dreieck über 30 Ländergrenzen hinweg –  mit all dem würde sich ein französischer Panda nicht zufrieden geben. Wacht auf und betreibt anständiges (Online) Marketing, nicht SEO bzw. Linkbuilding für faule Brummbären. Nachhaltiges Linkbuilding bedeutet viel Arbeit, Qualität und Kreativität. Und an alle Dienstleister: Lasst Euch für diese arbeitsintensiven Marketingleistungen ansprechend bezahlen, werdet nicht zum Dumpinganbieter und zieht die Branche noch mehr in Verruf. Ihr tut Euch selbst keinen Gefallen. Auch ein leckeres Baguette kostet Geld.

 

… spanischen Pandas lernen können: “Ole – Mut wird belohnt, Überheblichkeit bestraft”


Diese mutigen Toreros beeindrucken immer wieder. Sie kämpfen um Leben und Tod. Der Haken? Gewinner und Verlierer stehen im Prinzip vorher schon fest. Warum? Der Torero ist mit der richtigen Strategie in den Kampf gezogen, mit den besseren Waffen. Geht er mit kontrollierter Offensive und Mut vor, verliert der chancenlose Stier, der Torero lässt sich feiern. Agiert der Torero überheblich, reizt den Stier zu arg, ist unaufmerksam, treibt es zu weit – dann kann der Stierkampf auch ein nicht erwartetes Ende nehmen. Die Karriere des Toreros ist vorbei. (Hinweis: Man ersetze Torero mit SEO und Stier mt Google.)

 

… brasilianischen Pandas lernen können: “Nichts nachplappern – selbst singen!”


Unter dem Panda Update werden viele Websites leiden, die ähnliche Informationen anbieten. Zum Beispiel gibt es viele Verzeichnisse in den Top10, gefühlte 70 bis 90 % zum gleichen Thema mit den gleichen Daten. Das wird sich hoffentlich ändern. Verzeichnisse in den SERPs wird es immer noch geben, aber mit viel geringerem prozentualen Anteil. Einige wenige, die besseren, werden sich durchsetzen. Der Rankingfaktor “User” wird zusätzlich dafür sorgen, dass Websites mit neuen eigenen “Liedern” die Suchergebnisse auffrischen. Den Top10 wird der Samba der individuelleren Kreationen gut tun.

 

… deutschen Pandas lernen können: “Über 1200 Brauereien: einzigartig variieren nicht automatisieren”


Auch die in kurzer Zeit hochskalierten Websites wird es treffen, vor allem die, die mit wenig Aufwand das Maximale heraus holen wollten, z. B. so viele Seiten wie möglich in den Index gepusht haben. Sie sind in sehr kurzer Zeit extrem schnell gewachsen, haben nur so viel Qualität automatisiert erstellt, dass es für Google gereicht hat.

Doch die Latte liegt jetzt höher, das Reinheitsgebot gilt es zu beachten: Interessante Inhalte mit Mehrwert für den User gebraut mit der Tradition einer vetrauenswürdigen Marke. Prost.

BTW: because people asked: feel free to use our Pandas, copying allowed :) , Verwendung der Pandas auf eigenen Blogs erlaubt

Was kostet Suchmaschinenoptimierung?

Geschrieben von Jonas Weber am 20. Juni 2011 | Abgelegt unter Google, Suchmaschinen-Optimierung

Folgenden Faktoren haben einen Einfluss auf die Kosten von SEO, die bei einer Beratung bzw. Betreuung für Suchmaschinenoptimierung fällig werden.

  • Größe und Komplexität der Website
  • Größe der Marke/Organisation
  • Schwierigkeit des Projekts / der Wettbewerb um die Rankings
  • Persönlichkeitsmerkmale (wenn Sie eine Person sind, die Wert auf Kontrolle legt, rechnen Sie mit einem höheren Preis, z. B. bei Ärzten der Fall)
  • Reputation, Bekanntheitsgrad und Zahl der Anfragen beim SEO-Unternehmen

Die 7 beliebtesten Vergütungs-Modelle für SEO-Dienstleistungen

  1. Stündliche Beratung (Alternative sind Tagessätze)
    Die einfachste Art der Bezahlung ist die Bezahlung für den Zeitaufwand, d.h. pro Stunde. Die üblichen Tarife beginnen bei etwa 60 bis 120 € pro Stunde, gehen über 100 bis 200 € für Berater aus dem mittleren Preissegment, bis hin zu vielgefragten Beratern und Firmen, die zwischen 250 und 400 € pro Stunde veranschlagen können.
  2. Projektbasierte Beratung
    Viele SEO-Dienstleister berechnen ihre Kosten nach dem Modell, das bei Web Development-Agenturen üblich ist: Sie berechnen pro Projekt einen Festpreis (oft aufgeteilt auf mehrere Arbeitsschritte innerhalb eines Projekts). Der Gesamtpreis basiert auf einer Schätzung, wie viel Zeit, Aufwand und Personal für das Projekt benötigt werden.
  3. Preis pro Dienstleistung
    Viele SEO-Firmen bieten individuelle Dienstleistungen an, wie zum Beispiel der „Onpage Analyse“ oder Linkbuilding. Bei diesen Angeboten gibt es einen Fixpreis für einen festgelegten Arbeitsaufwand, individuelle Anpassungen sind möglich.
  4. Fixum plus leistungsabhängige Bezahlung
    Den SEO Unternehmen wird ein Festbetrag garantiert, unabhängig von den Ausgaben. Zusätzlich werden Einnahmen nach unterschiedlichen Mustern aufgeteilt. Zum Bsp. Pay per Lead oder Pay-per-Sale oder ein prozentualer Anteil am Umsatz/Gewinn. Sowohl SEO-Unternehmen als auch diejenigen, die ihre Dienstleistungen in Anspruch nehmen, sollten vorsichtig sein, wenn es um Vertragsabschlüsse mit leistungsabhängiger Bezahlung geht. Sie sind einer realen Unternehmenspartnerschaft in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich und sollten nicht mit weniger Aufmerksamkeit behandelt werden.
  5. Monatlicher Vorschuss
    Viele SEO-Firmen berechnen ihre Arbeit auf Basis eines monatlichen Standardpakets (oder unterschiedlicher Optionen). Z. B. ist es denkbar in den Phasen von Entwicklung, Marketing und kontinuierlicher Betreuung jeweils unterschiedliche Monatsraten zu berechnen, je nach Arbeitsaufwand. Das kann ein gutes Modell für Unternehmen sein, die sich wünschen, Kunden über eine längere Zeitspanne an sich zu binden. Es kann allerdings auch von denjenigen missbraucht werden, die – hoffentlich zu Unrecht – behaupten, die Site würde im Ranking absteigen, wenn der Kunde den Vertrag kündigt.
  6. Bezahlung für Rankings
    Das ist eine der interessantesten Strategien, derer sich SEOs bedienen. Der Gedanke dahinter ist, dass man einen festen Betrag dafür bezahlt, sich zum Beispiel auf Seite zwei der Suchergebnisse für einen bestimmten Begriff zu platzieren, einen anderen Betrag für die Positionen 10, 9 und 8, und so weiter. In der Regel gibt es spezielle Boni für die Ranking-Plätze 1 bis 3. Das ist allerdings nur für diejenigen Firmen sinnvoll, die für bestimmte Begriffe oder Sätze gefunden werden wollen, von denen sie wissen, dass viele, die danach suchen, auf der Seite bleiben und die Produkte kaufen (hohe Conversion-Rate).
  7. Bezahlung für Traffic/Besucher
    Wie die Bezahlung für das Ranking ist auch die Bezahlung für den Traffic ein System, das SEOs besonders gerne mögen. Allerdings kann es unübersichtlich werden, weil u. U. die Qualität des Traffics nicht gemessen wird (obwohl es hier natürlich nur um Traffic geht, der über Suchmaschinen zustande kommt).

Im Allgemeinen kann man sagen, dass, wenn das Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, es das wahrscheinlich auch ist. Suchmaschinenoptimierung ist eine Herausforderung, die sowohl technisches Können als auch sehr gute Kenntnisse im Internet-Marketing voraussetzt.

Die Tatsache, dass sehr schlaue Leute in großen Firmen entscheiden, hohe Stundensätze zu bezahlen, um Zeit damit zu verbringen, mit den besten Leuten aus dem Search-Bereich zu sprechen, ist einer der vielen Belege für den Wert von Suchmaschinenoptimierung.

SEO Auditing zum Selbstschutz

Geschrieben von Jonas Weber am 7. April 2011 | Abgelegt unter Google, Suchmaschinen-Optimierung

Immer wieder passiert es. SEO-Agenturen wenden bei ihren Kunden Maßnahmen an, die gegen die Google Richtlinien verstoßen bzw. es werden Schlupflöcher ausgenutzt. Mit nur kurzfristig erfolgreichen und nicht richtlinienkonformen Methoden werden schnell bessere Rankings erreicht. Irgendwann ist das Fass übergelaufen und die Website abgestürzt. So zum Beispiel erst neulich passiert bei JC Penney, einem amerikanischen Kaufhausriesen.

Trägt der Kunde eine Mitschuld? Vielleicht. Manchmal ja, manchmal nein. Wie kann er sich davor schützen? Z. B. mit SEO Auditing.

Beim SEO-Auditing lässt der Kunde die Arbeit seiner aktuellen SEO-Agentur von einem weiteren SEO-Dienstleister auf Google konforme, transparente und nachhaltige Arbeitsweise hin überprüfen.

In den USA gibt es seit dem Fall JC Penney eine große Nachfrage nach SEO Auditing (siehe z. B. http://kercommunications.com/seo-audit/). Auch im deutschsprachigen Raum fragen sich immer mehr Unternehmen: Wie “sauber” arbeitet meine Agentur denn? Ist die Arbeit zeitgemäß? Weiss der Kunde, oft eine Marke mit hoher Reputation, auf welchen “Schrottseiten” die SEO-Agentur Links eingekauft hat?

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Abb.: SEO Auditing wird in den USA schon angeboten

Aufgrund Ariels und meiner Vergangenheit bei Google im Search Quality Team werden wir bei webhelps! SEO dieses neue  SEO Consulting Produkt auch anbieten. Einerseits sind wir in Dublin ausreichend gebrainwashed worden :) , anderseits war es aber auch die bestmögliche Ausbildung für qualitativ hochwertiges SEO Auditing. Wir haben beide während unserer Zeit bei Google erleben dürfen, dass einige SEO-Agenturen mit Ihrer Arbeitsweise nicht immer die Interessen Ihrer Kunden vertreten haben, teilweise mit erschreckenden Folgen.

Mithilfe von SEO Auditing ermöglichen wir nun vielen Firmen ein unabhängiges Gutachten bzw. eine zweite Meinung über die aktuelle Arbeit in Suchmaschinenoptimierung zu erhalten.

Machen wir uns damit unbeliebt bei unserer Konkurrenz (ja, wir bieten auch ”normales SEO Consulting” an)? Vielleicht. Aber wir denken: alle Dienstleister, die ihren Kunden langfristig erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung anbieten wollen, haben nichts zu befürchten. Im Gegenteil: ein unabhängiges Gutachten kann einer SEO-Agentur auch helfen und stärken, z. B. in Form von realistischem Erwartungsmanagement (überzogene Forderungen der Kunden).

SEO Auditing :

Warum?

  • Realistisches Erwartungsmanagement betreiben, Kunde erwartet z. B. zu viel oder Agentur bietet zu wenig
  • Um Investment in SEO besser einzuschätzen, viele schwarze Schafe versprechen nicht realistische Ziele oder überzeugen mit Garantien (die es nicht gibt)
  • Zweite Meinung bzw. Beratung bei Vertragsgestaltung
  • Mit nicht richtlinienkonformer Arbeit besteht Abstrafungsgefahr bei den Suchmaschinen wie Google, die Website könnte z. B. nach hinten gestuft werden oder schlimmstenfalls ganz aus dem Suchindex entfernt werden, oder teuer eingekaufte Links zählen nicht


Wann?

  • Agenturwechsel / Auswahl einer neuen SEO-Agentur
  • Beurteilung des Pitch, Anwesenheit bei den Pitches möglich -> hört sich radikal an, aber im Handel ist es z. B. Realität, dass externe Unternehmensberater mit am Tisch sitzen
  • Beurteilung Preis/Leistung des Angebots
  • Sind die Pitchversprechen realisierbar?
  • Bewertung von definierten KPI’s bzw. Unterstützung bei der Ausarbeitung
  • Würde ein Wechsel der Agentur die aktuellen Rankings gefährden?
  • Beurteilung der Arbeit der aktuellen SEO-Agentur
  • Bewertung der Arbeit des eigenen Inhouse SEO-Teams


Was?

  • Bewertung der Grundsatzstrategie in SEO
  • Erkennen von richtliniengefährdenden SEO-Maßnahmen
  • Onpage, z.B. Hidden Text oder Cloaking
  • Linkbuilding (Kauf/ Verkauf von Links?)
  • Akute Gefahr einer Abstrafung aufgrund eines Verstoßes gegen die Webmaster Richtlinien?
  • Sich negativ auswirkende SEO Maßnahmen, auch auf Mikroebene
  • Transparenz (z. B. Linklisten)
  • Laufende Betreuung und Beratung
  • Laufendes Reporting und Inhalte
  • Aktualität der Arbeit, z. B. Algoupdates berücksichtigt, Kunde proaktiv/zeitnah informiert über Änderungen
  • Nachhaltigkeit der Arbeit: kurzfristiges Schlupfloch oder langfristig erfolgreiche Maßnahme
  • Stichwort Linkmiete (schneller Anstieg, schneller Fall)

Wie?

  • Die Audit wird hauptsächlich in 2 Phasen aufgeteilt:
  • Analysephase: Analyse und Beurteilung der aktuellen Arbeit
  • Beratungsphase: Besprechung/Präsentation der Analyse, Anwesenheit beim Pitch, bei Meetings, etc.


Wo?

  • Beim Kunden vor Ort
  • Bei webhelps! SEO in München

Gründung der webhelps! SEO GmbH

Geschrieben von Annelie Brandner am 7. April 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Google, Suchmaschinen-Optimierung

Frühere Google Search Quality Mitarbeiter gründen gemeinsame SEO Consulting Firma

Der SEO-Experte Ariel Lambrecht ist Anfang April zu webhelps! Online Marketing nach München gewechselt. Bis Ende Januar 2011 war er mehr als 4 Jahre als Search Quality Analyst bei Google in Dublin tätig. Zusammen mit seinem früheren Google-Kollegen Jonas Weber führt er nun die Geschäfte der neu gegründeten und auf “Internationales SEO Consulting & Auditing” spezialisierten webhelps! SEO GmbH.

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Das Consulting-Duo Diplom-Kaufmann Jonas Weber und Ingenieur Ariel Lambrecht setzt dabei auf unterschiedliche Schwerpunkte in der gemeinsamen High-End Beratung.

Jonas Weber: “Ariel ist der perfekte Ansprechpartner, um bei hochkomplexen technischen Problemen bzw. Fragestellungen insbesondere bei sehr großen Websites die richtige Lösung zu finden. Mein Aufgabe ist es eher die komplizierte Materie auf verständliche Art und Weise in den Teilbereichen eines Unternehmens zu platzieren. Für eine nachhaltig erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung ist die strategische und kooperative Zusammenarbeit unterschiedlicher Abteilungen wie vor allem Marketing, Public Relations, IT, aber auch externen Dienstleistern extrem wichtig.”

Aufgrund wachsender Nachfrage bietet webhelps! SEO zusätzlich Consulting in Form von SEO-Auditing an. Da immer noch viele SEO-Dienstleister Maßnahmen einsetzen, die gegen die Google Richtlinien verstoßen, wird der Bereich SEO-Auditing für größere Unternehmen immer wichtiger. Die Arbeit der aktuellen SEO-Agenturen wird hierbei von unabhängigen SEO-Consultants einerseits auf die Qualität, aber vor allem auch auf eine Google-konforme Arbeitsweise hin überprüft.

Ein Gebiet mit dem die beiden ehemaligen Google-Mitarbeiter bestens vertraut sind. Der Deutsch-Franzose Jonas Weber und der aus Lateinamerika stammende Ariel Lambrecht, waren bei dem Suchmaschinenriesen für die “Natürliche Suche” des DACH-Markts bzw. den spanisch- und portugiesischsprachigen Markt verantwortlich.
(Interview mit Ariel Lambrecht: http://www.webhelps.de/blog/2011/03/24/neuer-mitarbeiter-ariel-lambrecht/)

“Der Fall JC Penney (Fall JC Penney: http://www.webhelps.de/blog/2011/02/17/die-schmutzigen-kleinen-seo-tricks/) hat in den USA einige Unternehmen aufgeschreckt.”, so Lambrecht “Deren SEO-Agentur hat gegen die Google-Richtlinien verstoßen, die Folge war ein drastischer Positionsverlust in den Suchergebnissen. SEO-Auditing gibt Unternehmen jetzt die Möglichkeit, potentielle Risiken aufzudecken bzw. die Arbeitsweise der aktuellen Agentur besser zu beurteilen.”

Über webhelps!:

Die webhelps! Online Marketing GmbH (http://www.webhelps.de) mit Sitz in München hat sich auf Beratung und Dienstleistungen im Online Marketing spezialisiert. Insbesondere betreut webhelps! Online Marketing die Bereiche SEO, SEM, Web-Controlling und benutzerfreundliches Webdesign.

“Internationales SEO Consulting & Auditing“ im High End Bereich wird vom Tochterunternehmen webhelps! SEO GmbH (http://www.webhelps.de/seo) angeboten. Das Consulting-Duo bilden die früheren Google Search Quality Mitarbeiter Jonas Weber und Ariel Lambrecht.

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