Google Adwords: 10 Fehler und Tipps um Geld zu sparen

Geschrieben von Fabian Frick am 29. Oktober 2009 | Abgelegt unter Google, Suchmaschinen-Marketing

Viele Unternehmen betreuen Ihre Adwords-Konten immer noch selbst, unter der Annahme sie würden damit Kosten sparen. In manchen Fällen mag das stimmen, aber in den häufigsten
Fällen, ist das Konto gar nicht oder so schlecht optimiert, dass viel Geld zum Fenster rausgeschmissen wird. Die Gründe sind einfach: Es wird wenig Zeit investiert und das benötigte Know-How ist nicht vorhanden. Deshalb ist es oft besser die Betreuung von Adwords in professionelle Hände zu geben. So kann man sich einiges an Lehrgeld sparen und die frei gewordenen Kapazitäten können sich auf die Kernkompetenzen des Unternehmens konzentrieren.

Werben mit Adwords

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Hier eine Auflistung der Fehler, die wir bei webhelps! häufig vorfinden und Tipps wie man diese vermeiden kann:

1. Unternehmen aus Freiburg, bietet regional „Eventlocations“ an, wirbt aber deutschlandweit mit dem Keyword „Eventlocation“. Die Anzeige wird also auch in allen anderen Regionen (z. B. Hamburg) geschaltet, was keinen Sinn macht.

Kampagne regional ausrichten (hier z.B. Freiburg + 30 km Umkreis), spart Geld und bringt hochwertigere Besucher.

2. Keine klaren Strukturen im Adwordskonto. Eine Kampagne bzw. Anzeigengruppe mit 500 nicht zusammenhängenden und verschiedenen  Keywords und eine Anzeige.

Erstellen Sie verschiedene Kampagnen und Anzeigengruppen und trennen Sie die Keywords in zusammenhängende Kategorien. Erstellen Sie eine auf die Keywords optimierte Anzeige und leiten Sie den Benutzer auf die richtige Seite, auf der er die gewünschten Informationen erhält.
Dieses Vorgehen steigert den Qualitätsfaktor der Keywords, und Sie sparen viel Geld.

3. Die Gebote werden nicht individuell angepasst. Machen Sie es Google nicht zu einfach und überlegen Sie sich genau, was Sie für einen Besucher bereit sind auszugeben. Häufig kommt es vor das alle Keywords das gleiche, oft viel zu hohe Gebot hinterlegt haben.

→ Beobachten Sie die Keywords und passen Sie die Gebote regelmäßig an.
Google will Geld verdienen, d.h. mit gutem Gebotsmanagement können Sie hier viel Geld sparen.

4. Kunden haben oft sehr allgemein gehaltene Keywords in Ihren Kampagnen. Z.B. regionaler Peugeot Autohändler wirbt mit dem Wort Auto.
Folge sind viele Klicks, hohe Kosten und eine sehr hohe Absprungrate.

→ Wählen Sie ihre Keywords mit Bedacht und verwenden Sie Wörter mit denen Sie auch realistisch Geld umsetzen können.

5. Content–Werbenetzwerk. Viele Nutzer denken nicht dran, das Content-Werbenetzwerk auszuschließen. So kommt es vor das z.B. eine sehr komplexe Dienstleistung eines bekannten Finanzdienstleiters, sein höchsten Ausgaben bei Myspace.com hat. Wo sich nicht grade die Zielgruppe, für anspruchsvolle Finanzdienstleistungen befindet. Die Absprungrate lag hier bei 98%.

→  Stellen Sie das Content-Werbenetzwerk aus oder definieren Sie mit dem Placement – Tool genau wo sie Ihre Anzeigen angezeigt haben möchten.

6. Regionale Unternehmen werben mit der Keyword-Option „weitgehend passend“.Bsp. eine Pension in München bucht das Keyword Pension eingestellt auf „weitgehend“.
Hier ist es möglich das die Anzeige auch bei Sucheingaben wie „Pension Frankfurt“ erscheint und zu unnötigen Klickkosten führt.

→ Stellen Sie hier auf „passende Wortgruppen“ und verwenden Sie das Wort München, somit wird sichergestellt, das nur User die auch etwas in München suchen, die Anzeige zu Gesicht bekommen.

7. Anzeigen auf Deutsch werden in englischsprachigen Ländern geschaltet.

→ Wenn Sie international werben möchten erstellen Sie eine extra Kampagne und richten Sie diese auf das gewünschte Land aus. Es bringt nix, mit deutschen Keywords und einer Anzeige auf deutsch in England zu werben.

8. Saisonale Anzeigen werden vergessen und sind das ganze Jahr aktiv.

Wenn die Weihnachtszeit vor der Tür steht, werben die Unternehmen besonders viel.
Zu dieser Zeit werden gerne Anzeigen und Keywords im Zusammenhang mit Weihnachten gewählt. Oft wird vergessen die Kampagne nach Weihnachten zu deaktivieren und die Anzeigen werden das ganze Jahr über geschalten.

→ Geben Sie saisonalen Kampagnen ein Enddatum, dann müssen Sie nicht mehr daran denken.

9. Es werden trotz der Keyword-Option „weitgehend passend“ keine ausschließenden Keywords festgelegt. D.h. obwohl ein Kunde ein teures Produkt anbietet, wird die Anzeige auch in Verbindung mit Wörtern wie „kostenlos“ oder „gratis“ angezeigt.

→ Schließen Sie Wörter aus, mit denen Sie auf gar keinen Fall gefunden werden möchten. Somit vermeiden Sie, dass Ihre Marke mit falschen Assoziationen belegt wird.

10. Kein Tagesbudget eingestellt. Viele haben kein Tagesbudget eingestellt, das kann zu einer bösen Überraschung führen. Sehr hohe Kosten können entstehen.

→ Stellen Sie ein Tagesbudget ein, das sie bereit sind pro Tag zu investieren.
Die Kosten können trotzdem höher sein als das eingegebene Tagesbudget, Google gleicht das aber in der Regel aus indem an anderen Tagen weniger Kosten entstehen.

Fazit:

webhelps! Online Marketing hat schon vielen Kunden viel Geld mit der Übernahme ihrer Adwordskonten eingespart. Doch nicht nur die Kosten für die Klicks wurden durch webhelps! Online Marketing gesenkt. Besonders positiv für die Unternehmen entwickelte sich die Qualität der Klicks. Durch Optimierung der Anzeigen, unter anderem anhand der aufgeführten Tipps, wurde nicht nur die Häufigkeit der Besuche gesteigert, vielmehr wurde der Zielerreichungsgrad der Unternehmen durch die Qualität der Besuche erhöht. Eine gute Betreuung der Adwordskonten ist also unerlässlich.

Weitere Informationen erhalten Sie wenn Sie auf das Logo klicken:

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8 Kommentare zu “Google Adwords: 10 Fehler und Tipps um Geld zu sparen”

  1. am 12. November 2009 um 17:00 1.» Online Werbung vs. klassische Printanzeigen | Online Marketing NewsBlog schrieb …

    [...] für die einzelnen Klicks hängen von der Wettbewerbssituation und der Qualität einer Anzeige ab. Häufige Fehler führen jedoch zu überhöhten Kosten, deshalb wird zur Betreuung der Adwords-Konten ein Fachmann [...]

  2. am 18. November 2009 um 20:02 2.Hildesheim schrieb …

    Adword Freund oder Feind? Die Optimierung des Adwords Konto sollte man Leuten überlassen die was davon verstehen. Meiner ansicht nach versuchen die Laien Geld zu sparen anstatt in Dienstleistung zu Investieren.

  3. am 20. November 2009 um 12:47 3.Patricia Kleinwaechter schrieb …

    Klar würde ich das gerne Fachleuten überlassen.
    Leider verlangen diese Fachleute soviel Geld dafür, daß man fast gezwungen ist, es selber zu machen…

  4. am 20. November 2009 um 13:09 4.Kira Pawlowski schrieb …

    @Patricia Kleinwaechter

    Auch unsere Dienstleistungen sind nicht kostenfrei. Zu unserer obersten Priorität gehört jedoch Transparenz – denn nur wenn unser Kunde weiß was mit seinem Geld geschieht, ist er ein glücklicher Kunde und bleibt uns langfristig erhalten. Unsere unterschiedlichen Angebots-Modelle ermöglichen fast jedem eine fachmännische Betreuung des Adwords-Kontos – vom Kleinstunternehmer bis hin zum Konzern.

  5. am 20. November 2009 um 15:42 5.Patricia Kleinwaechter schrieb …

    @Kira Pawlowski

    Natürlich möchte jeder Geld verdienen, so solls auch sein. Ich habe allerdings bis dato nur denkbar negative Erfahrungen gemacht mit Adwords Profs: Entweder preisgünstig, dann hats nichts gebracht und somit war jeder Cebt hinausgeschmissenes Geld oder aber so frech teuer, daß ich mir dachte, für das kann ich eine Ausbildung besuchen. Aber….. You got Mail !!!

  6. am 10. Dezember 2009 um 08:07 6.PowerDrome schrieb …

    Toller Bericht, ich werde jetzt auch gleich wieder weiter blättern hier. Bis dann.

  7. am 15. Dezember 2009 um 20:23 7.SEMa schrieb …

    ich habe die landingpages jetzt nicht gesehen. der größte fehler ist doch noch immer “die sem kampagnen” bzw. alle adwords anzeigen auf die startseite zu schicken.. oder? ansonsten ja das ist wirklich grausam… was man den kunden dann immer aufzeigt sind weniger kosten, bessere ctr und bessere conversion rate… und ja sem und adwords können erfolgreich sein.

    sema

  8. am 20. April 2010 um 21:40 8.SEM Praxis schrieb …

    Um zum Punkt 5 – das Content Werbenetzwerk – noch etwas mehr Klarheit zu bringen möchte ich anbieten einmal über die 6teilige Blogserie zu schauen. Sie wurde extra dafür geschrieben um die Vorgänge und Notwendigkeiten in diesem System besser zu verstehen und für die eigenen Kampagnen nutzen zu können. Bei Interesse findet ihr den Start der Serie hier:

    http://www.sem-praxis.de/das-google-content-werbenetzwerk-verstehen-teil-1/112

    Viel Spaß beim Lesen und anschließenden Erfolg wünscht
    Jan

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